Malerei und Zeichnen ist für mich seit meiner Jugend zum wichtigsten Medium geworden, mich auf eigene und authentische Art und Weise ausdrücken zu können.
Fragmentarisches von Dingen und Menschen, äußere Eindrücke aus alltäglichen Situationen verwandelt in innere Impulse, der Zwischenraum einer Begegnung – dies sind Auslöser für mein künstlerisches Gestalten mit Pigmenten aus der Natur (z. B. verschiedene Sande und Erden), Pastellen, Aquarellfarben, schwarzer Tusche und verschiedenster Mischtechniken.
Malen bedeutet für mich: Die Farbklänge der Eindrücke aus meiner Umgebung durch das Erleben meiner inneren Welt neu zu formen, zu gestalten und auszudrücken.
Farben vergleiche ich oft mit Tönen in einem Musikstück. Jeder Farbton hat seinen in ihm wohnenden spezifischen Klang und kann Geistiges wie Seelisches in mir selbst und in einem/r Betrachter/in berühren. Gedankliches, Gefühltes und Intuitives begegnen sich immer wieder neu im Bildraum auf der Leinwand oder dem Papier beim schöpferischen Tun. So entsteht meist durch viele malerische Prozesse letztendlich der Bildträger in seiner jeweiligen subjektiven und individuellen Erscheinung.
Aus meinem langjährigen autodidaktischen Arbeiten sowie im Studium der Kunst und Kunsttherapie entwickelte sich aus meinem kreativen Schaffen eine Art Leitsatz:
NUR WER SELBST BERÜHRT WURDE, KANN ANDERE BERÜHREN.
Diesem Leitmotiv versuche ich mehr und mehr in der Malerei auf die Spur zu kommen und hoffe, dass meine Bildmedien sich künftig intensiver durch diesen Impuls künstlerisch weiter entwickeln werden.
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